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ADHS ohne Medikamente – welche Möglichkeiten
gibt es in Linz?

Kurz beantwortet: Neben Medikamenten gibt es mehrere Ansätze, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit ADHS im Alltag unterstützen können. Dazu gehören Elterntraining, Verhaltenstherapie, Neurofeedback und eine gezielte Gestaltung von Struktur und Bewegung. Welcher Weg passt, hängt von der individuellen Situation ab. Am Anfang sollte deshalb immer eine fachliche Abklärung stehen.

Zuerst: fachliche Abklärung

Konzentrationsprobleme, Unruhe oder Impulsivität können viele Ursachen haben. Eine gesicherte Diagnose stellen Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie oder klinische Psychologinnen und Psychologen. Erst dann lässt sich sinnvoll entscheiden, welche Unterstützung passt, mit oder ohne Medikamente.

Konzentrationsprobleme bei Kindern – ist es immer ADHS?

Nicht jede Konzentrationsstörung bei Kindern bedeutet ADHS. Auch Schlafmangel, Stress, Überforderung in der Schule, Sehen oder Hören, Ängste oder belastende Veränderungen in der Familie können dazu führen, dass ein Kind unruhig ist und sich schwer konzentrieren kann.

Gerade deshalb ist eine fachliche Abklärung so wichtig. Unabhängig von der Ursache können Kinder, denen Konzentration und Selbstregulation schwerfallen, von gezielter Unterstützung profitieren. In meiner Praxis in Linz-Urfahr begleite ich Kinder und Jugendliche mit Konzentrationsproblemen, auch während der Wartezeit auf eine Diagnose.

Welche Möglichkeiten gibt es ohne Medikamente?
  • Psychoedukation und Elterntraining: Eltern verstehen, was in ihrem Kind vorgeht, und lernen Strategien für Alltag, Hausaufgaben und Konflikte.

  • Skills: Kinder, Jugendliche und Erwachsene trainieren Organisation, Selbststeuerung und den Umgang mit Frust.

  • Neurofeedback: Ein Training, bei dem das Nervensystem lernt, sich selbst besser zu regulieren.

  • Struktur, Schlaf und Bewegung: Klare Routinen, ausreichend Schlaf und regelmäßige Bewegung wirken sich spürbar auf Konzentration und Stimmung aus.

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Bei stärker ausgeprägter ADHS kann eine Kombination aus Medikamenten und diesen Ansätzen sinnvoll sein. Diese Entscheidung treffen Sie gemeinsam mit Ihrer behandelnden Ärztin oder Ihrem behandelnden Arzt.

ILF-Neurofeedback in meiner Praxis in Linz-Urfahr
  • Ich arbeite mit ILF-Neurofeedback nach der Othmer-Methode. Dabei wird die Gehirnaktivität über Sensoren an der Kopfhaut gemessen. Ihr Kind sieht währenddessen einen Film, und das Feedback erfolgt automatisch über Bild und Ton. Es muss nichts bewusst steuern oder „richtig machen".

  • Die Elektroden dienen ausschließlich der Messung, es wird kein Strom abgegeben. Die Einstellungen werden laufend an die Reaktionen Ihres Kindes angepasst, und Eltern werden in den Verlauf einbezogen.

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Wichtig: Neurofeedback ersetzt keine ärztliche Behandlung. Ich sehe es als ergänzende Unterstützung der Selbstregulation.

Häufige Fragen
  • Wie viele Sitzungen Neurofeedback braucht es?
    In der Regel 10–15 Sitzungen. Nach der 7. Sitzung besprechen wir gemeinsam, ob und wie sich etwas verändert hat.

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  • Was kostet Neurofeedback in Linz?
    Eine Sitzung Neurofeedback in der Praxis Tina Reif in Linz-Urfahr kostet 110 €. In begründeten Fällen ist ein reduzierter Tarif nach Vereinbarung möglich.

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  • Ab welchem Alter ist Neurofeedback möglich?
    Neurofeedback ist ab 6 Jahren möglich. Das Training ist altersgerecht und bindet Eltern in den Prozess ein.

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  • Brauche ich eine ADHS-Diagnose für Neurofeedback?
    Nein, eine Diagnose ist keine Voraussetzung. Bei Verdacht auf ADHS wird eine fachliche Abklärung durch Kinder- und Jugendpsychiatrie oder klinische Psychologie empfohlen. Neurofeedback ersetzt keine ärztliche Behandlung.

Erstgespräch vereinbaren

Sie möchten wissen, ob Neurofeedback für Ihr Kind passt? Im Erstgespräch klären wir Ihre Situation und die nächsten Schritte. Termine sind auf Deutsch, Englisch und Spanisch möglich.

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