
Neurofeedback in Linz-Urfahr
Unterstützung der Selbstregulation
Neurofeedback kann dabei unterstützen, wenn Anspannung, innere Unruhe, Schlaf- oder Konzentrationsschwierigkeiten den Alltag beeinträchtigen.
In meiner Praxis arbeite ich mit ILF-Neurofeedback (Infra-Low-Frequency-Neurofeedback) nach der Othmer-Methode.
Dabei wird die Gehirnaktivität für ein kontinuierliches Feedback genutzt, das die Selbstregulation des zentralen Nervensystems unterstützt.
Wo Neurofeedback unterstützen kann
Unser Gehirn reguliert fortlaufend Aufmerksamkeit, Aktivierung, Entspannung und viele weitere Prozesse. Manchmal fällt es zunehmend schwer, flexibel zwischen diesen Zuständen zu wechseln.
Neurofeedback kann unter anderem bei folgenden Themen eingesetzt werden:
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innere Unruhe und Anspannung
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Schlafschwierigkeiten
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Konzentration und Aufmerksamkeit (ADHS)
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Autismus
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Stress und Überforderung
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emotionale Regulation
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Ängste und Spannungszustände
Dabei steht für mich nicht eine Diagnose im Mittelpunkt, sondern die Frage, welche Regulationsprozesse individuell unterstützt werden können.
Neurofeedback für Erwachsene
Wenn Abschalten, Fokussieren oder zur Ruhe kommen schwerfällt.
Bei Erwachsenen begegnen mir in der Praxis unter anderem anhaltende innere Anspannung, Schlafprobleme, Ängste sowie Schwierigkeiten mit Aufmerksamkeit und Konzentration.
ILF-Neurofeedback zielt darauf ab, Selbstregulationsprozesse des zentralen Nervensystems zu unterstützen. Das Training wird individuell an Ihr Anliegen und Ihre Reaktionen im Verlauf angepasst.
Auch bei einzelnen Menschen mit Long COVID bzw. ME/CFS habe ich im Zusammenhang mit Neurofeedback positive Veränderungen beobachtet. Diese Praxiserfahrungen lassen sich nicht allgemein übertragen und ersetzen keine medizinische Behandlung.
Neurofeedback für Kinder und Jugendliche
Kindgerecht und ohne Leistungsdruck
Neurofeedback kann für Kinder und Jugendliche interessant sein, wenn beispielsweise Konzentration, Aufmerksamkeit, Impulssteuerung oder der Umgang mit starken Emotionen herausfordernd sind.
Während einer Sitzung kann Ihr Kind einen Film ansehen. Es muss dabei nichts bewusst steuern oder „richtig machen“. Das Feedback erfolgt automatisch über Bild und Ton.
Die Einstellungen werden anhand der Reaktionen Ihres Kindes angepasst. Eltern werden in den Verlauf einbezogen.

Wie funktioniert Neurofeedback?
Über Elektroden an der Kopfhaut wird die EEG-Aktivität erfasst. Diese Informationen werden in Echtzeit verarbeitet und über Bild und Ton zurückgemeldet.
Beim ILF-Neurofeedback ist dafür keine bewusste Aufgabe oder Leistung erforderlich. Die Einstellungen werden individuell gewählt und im Verlauf anhand der Reaktionen angepasst.
Wichtig: Die Elektroden dienen ausschließlich der Messung. Es wird kein Strom an das Gehirn abgegeben.
Mehr als Neurofeedback allein
Regulation trainieren und Veränderungen im Alltag begleiten.
Neurofeedback findet nicht losgelöst vom Menschen und seiner Lebenssituation statt.
Deshalb verbinde ich das Training, wenn es zum jeweiligen Anliegen passt, mit Elementen der psychologischen Beratung und konkreten Strategien für den Alltag.
Gerade bei Ängsten, starker innerer Anspannung und ausgeprägten Schlafproblemen habe ich mit dieser Kombination in meiner bisherigen Praxis gute Erfahrungen gemacht.
So können Veränderungen nicht nur im Training beobachtet, sondern auch verstanden und in den Alltag übertragen werden.
Wie läuft Neurofeedback ab?
Am Anfang steht ein ausführliches Erstgespräch.
Wir besprechen Ihr Anliegen bzw. die Situation Ihres Kindes und klären, welche Ziele mit dem Training verbunden sind.
Das ILF-Neurofeedback ist ein individueller Prozess und wird im Verlauf kontinuierlich an die beobachteten Reaktionen angepasst. Dabei ist es wichtig, die Veränderungen auch nach dem Training, also im Alltag, zu erfassen.
Häufig beginnen wir mit einem Block von etwa 10-15 Sitzungen. Wie viele Einheiten insgesamt sinnvoll sind und in welchen Abständen sie stattfinden, ist individuell unterschiedlich.